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MINERALWASSER


Wassersprudler können krank machen …

(Bild am Sonntag, 14. Mai 2006)

Pilzsporen und Keime in Trinkwassersprudlern …
„ökologisch grotesk“

(Donaukurier, 16. Mai 2006)

Beruhigend, wenn man solche Meldungen nicht beachten muss, weil man sowieso schon immer gutes Mineralwasser, Heilwasser oder Quellwasser für sich und die Familie im Fachhandel einkauft.

Aber was ist eigentlich Mineralwasser und vor allem:
Welches Mineral- oder Heilwasser ist für den Einzelnen zu empfehlen?

Mineralwasser:
Natürliches Mineralwasser ist vor vielen Jahrzehnten und Jahrhunderten als Regentropfen im Untergrund versickert. Auf dem Weg durch die unterschiedlichen Gesteinsschichten wurde es gefiltert und gereinigt. Um diese ursprüngliche Reinheit bis zum Öffnen der Mineralwasserflasche zu bewahren, muss Mineralwasser direkt an der Quelle abgefüllt werden. Die wertvollen Spurenelemente, die Mineralwasser von Natur aus enthält, machen es ernährungsphysiologisch wirksam, haben also einen positiven Einfluss auf den Organismus. Als einziges deutsches Lebensmittel bedarf Mineralwasser einer amtlichen Anerkennung.

Mineralien und Spurenelemente sind lebensnotwendige Stoffe, die der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann. Sie werden ständig mit Harn und Schweiß ausgeschieden und müssen mit der täglichen Nahrung in ausreichender Menge aufgenommen werden.

Heilwasser:
Heilwasser stammt wie Mineralwasser aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten, also ursprünglich reinen Wasservorkommen, und muss direkt an der Quelle abgefüllt werden. Es gehört zu den klassischen Naturheilmitteln. Die Zusammensetzung eines Heilwassers, der Gehalt an wertvollen Mineralien und Spurenelementen, ist entscheidend für eine bestimmte Wirkung im Organismus. Die Wirksamkeit eines Heilwassers ist wissenschaftlich nachgewiesen und wird durch die amtliche Zulassung bestätigt.